
Das Weltraumlabor Columbus

... im Forschungszentrum Raumstation
... in Daten und Fakten
... als Arbeitsplatz im All
... und die Forschungsanlagen an Bord
... als europäisches Projekt
... unter industrieller Führung
... im Spiegel der Zeit
Logbuch

Bremen

Hessen

Sachsen

Nordrhein-Westfalen

Thüringen

Hamburg

Berlin

Niedersachsen

Baden-Württemberg

Saarland

Schleswig-Holstein

Mecklenburg-Vorpommern

And the winner is...

Pressespiegel
Kontakt
|
 |
 |
 |
Europäische Zusammenarbeit und Beteiligungen
Neben der ESA gehören die amerikanische Raumfahrtbehörde
NASA, die russische Raumfahrtbehörde Rosavia Kosmos, die japanische Raumfahrtagentur
NASDA sowie die kanadische Raumfahrtagentur CSA zu den "Gründungsmitgliedern"
der ISS. Die zehn europäischen Staaten und sind heute über die europäische
Weltraumorganisation ESA an der Entwicklung der Internationalen Raumstation
beteiligt.
Deutschland ist mit einer Beteiligung an der Internationalen
Raumstation in Höhe von 41 Prozent der wichtigste europäische Partner,
gefolgt von Frankreich (27,6 Prozent) und Italien (18,9 Prozent). Weitere Partner
sind Dänemark (1,17 Prozent), Belgien (3 Prozent), Schweiz (2,5 Prozent),
Spanien (2,0 Prozent), Niederlande (0,94 Prozent), Norwegen (0,46 Prozent) und
andere Länder (2,03 Prozent).
EADS SPACE Transportation als industrieller Partner
der ESA
Das von der ESA gesteuerte Columbus-Programm umfasst einen
Auftragswert von insgesamt 715,4 Mio. Euro. Davon entfällt ein Vertragsanteil
von 336,4 Mio. Euro auf deutsche Unternehmen. Das Bremer Raumfahrtunternehmen
EADS SPACE Transportation wurde von der ESA 1996 als industrieller Hauptauftragnehmer
für die Entwicklung und Integration des Weltraumlabors Columbus eingesetzt.
Das umfangreiche Aufgabenpaket, das EADS SPACE Transportation
als Hauptauftragnehmer übernimmt, beinhaltet neben der Entwicklung des
Columbus Labors auch die Entwicklung zahlreicher Labor- und Experimentanlagen.
Hierzu gehören unter anderem das thermische Steuerungssystem Advanced Gradient
Heating Facility (AGHF) sowie die Microgravity Science Glove Box, ein isoliertes
Labor zur Vorbereitung von Experimenten mit gefährlichen Stoffen. Auch
die Entwicklung und Integration des materialwissenschaftlichen Labors Materials
Science Lab (MSL), des Biolab, der Kristallzuchtanlage Advanced Protein Crystallization
Facility (APCF) sowie der so genannten Biobox gehört zu den Aufgaben des
Bremer Raumfahrtunternehmens. Bevor die Ausstattung endgültig in Columbus
eingebaut wird, werden alle Geräte und Experimentanlagen in der von EADS
SPACE Transportation entwickelten Rack Level Test Facility auf einwandfreie
Funktionsfähigkeit geprüft.
Neben EADS SPACE Transportation sind unter anderem Alenia
Aerospazio (Italien), Alcatel Space Industries (Belgien), Rovsing International
A.S. (Dänemark), EADS Astrium (Frankreich), Bradford (Niederlande), Cap
Gemini (Norwegen), SAAB Ericsson Space (Schweden) Alcatel Switzerland (Schweiz),
SENER Ingeniere y Sistemas (Spanien) sowie die deutschen Unternehmen Bosch Telekom,
Drägerwerk, Kayser-Threde, Oettle & Reichel, OHB-System sowie das Deutsche
Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) an Columbus als Unterauftragnehmer
beteiligt. Sie tragen dazu bei, dass das gesamte Equipment des Weltraumlabors
gebaut, überprüft und integriert wird.
|
 |