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Das Weltraumlabor Columbus

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Was nach „nachher“ geschah:

2070: Da alle Erdöl- und Kohlevorkommen verbraucht sind, ist die Erde „so dicht wie ein Schwamm“. Das Fahrrad kommt wieder groß in Mode.

2071: Die Leute verlassen kaum noch das Haus - Telekommunikation hat Konjunktur.

2076: Der Stromverbrauch steigt rapide an, als die Satelliten kaum noch Sonnenlicht zur Erde lassen. Die Lärmbelästigung durch Wind- und Wasserkraftwerke nimmt zu.

2090: Man beginnt, vermehrt die tieferen Schichten der Erdkruste zu besiedeln. Macht jetzt eh keinen Unterschied mehr.
Die Kolonien auf dem Mond fordern unerwartet Unabhängigkeit, stoßen aber nur auf taube Ohren.

2091: Die Regierung der Mondkolonien befiehlt den Bau von Raketen.

2099: Der Bau von mehreren Tausend Raketen ist abgeschlossen. Die Siedler zünden sie am Südpol des Mondes und werfen ihn aus seiner Bahn.

2100: Sämtliche Bewohner des Mondes sind erfroren.

2113: Außerirdische versuchen auf der die Erde umgebenden Hülle aus Müll zu landen, die sie für deren Oberfläche halten. Sie stürzen verständlicherweise ab.
Durch das „Loch“ im Orbit bemerken die Menschen zum ersten Mal, dass der Mond verschwunden ist. Eine Massenpanik bricht aus.

2120: Es gelingt endlich, einem Teil der Bevölkerung klar zu machen, dass der Verlust des Mondes rein gar nichts ausmache.


Matthias Samsel

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